Portugal liegt am äußersten Westrand Europas und ist über eine der längsten EU-Landrouten mit Deutschland verbunden. Auf dieser Distanz zählt eine durchgängig stabile Kühlkette – wir organisieren sie GDP-konform mit zertifizierten Partnern.
Wir bedienen temperaturgeführte Transporte zwischen Deutschland und den portugiesischen Wirtschaftsräumen Lissabon, Porto und der Algarve um Faro – vom einzelnen Kühltrailer bis zur wiederkehrenden Relation.
Kühltransport nach Portugal anfragen
Der Hauptstrom verläuft westwärts nach Deutschland: Portugal exportiert Fisch, Zitrus- und Frischobst sowie Wein. Ostwärts fahren wir deutsche Markenlebensmittel, Molkerei und TK-Ware für den portugiesischen Handel. Auftraggeber sind Fischhändler, Fruchtimporteure und Getränkedistributoren; GDP-pflichtige Sendungen führen wir mit GDP-zertifizierten Partnern.
Die entscheidende Herausforderung ist die Distanz von rund 2.600 Kilometern: Der Laderaum muss die Solltemperatur über zwei bis drei Fahrtage halten. Dafür setzen unsere Partner ATP/FRC-Kühlfahrzeuge mit ausreichender Kälteleistungsreserve ein; die Temperatur wird lückenlos per Datenlogger aufgezeichnet. Bei Fisch ist die enge Temperaturführung besonders wichtig, während temperaturempfindlicher Wein vor Hitze wie Frost geschützt transportiert wird.
Der Korridor führt von Berlin quer durch Frankreich und Spanien bis nach Lissabon. Auf dieser Strecke greifen mehrere Mautsysteme – von den französischen Autoroutes über spanische Abschnitte bis zu den portugiesischen Via-Verde-Strecken; diese Kosten berücksichtigen wir in der Kalkulation. Zollformalitäten fallen nicht an, da alle Länder zum EU-Binnenmarkt gehören.
Wegen der Distanz und der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten ist die Relation mehrtägig; die Terminplanung erfolgt mit Puffer, damit verderbliche Ware termintreu ankommt. Für ein belastbares Angebot benötigen wir Temperaturbereich, Warenart, Palettenzahl, Lade- und Entladeort sowie das Zeitfenster. Mehr zur grenzüberschreitenden Abwicklung unter Internationale Kühllogistik.
Die Strecke Berlin–Lissabon ist rund 2.600 Kilometer lang und wegen der Lenk- und Ruhezeiten mehrtägig – meist zwei bis drei Fahrtage. Den verbindlichen Termin nennen wir im Angebot und legen die Kälteleistung auf die gesamte Dauer aus, damit auch verderbliche Ware sicher ankommt.
Nein. Portugal sowie die Transitländer Frankreich und Spanien sind EU-Mitglieder, im Warenverkehr entfallen Zoll- und Grenzkontrollen. Auf der Route greifen jedoch mehrere Mautsysteme, unter anderem Via Verde in Portugal, die wir einkalkulieren.
Ja. Fisch wird eng temperaturgeführt oder bei −18 °C tiefgekühlt befördert, temperaturempfindlicher Wein vor Hitze und Frost geschützt. Die ATP/FRC-Fahrzeuge unserer Partner halten die Solltemperatur über die gesamte Langstrecke, dokumentiert per Datenlogger.
Ja. Für die Langstrecke setzen unsere Partner ATP/FRC-Kühlfahrzeuge mit ausreichender Leistungsreserve ein, sodass die Solltemperatur auch bei hohen Außentemperaturen in Südfrankreich, Spanien und Portugal stabil bleibt. Der lückenlose Temperaturverlauf steht als Nachweis zur Verfügung.