
Dortmund ist einer der wichtigsten Logistikstandorte im Ruhrgebiet und bedient die größte Metropolregion Deutschlands. Mit über 5 Millionen Einwohnern im Einzugsgebiet besteht ein enormer Bedarf an Frischware-Logistik für den Lebensmitteleinzelhandel.
Das Ruhrgebiet mit seinen zahlreichen Distributionszentren des Lebensmitteleinzelhandels ist ein Kernmarkt für temperaturüberwachte Transporte. Dortmund liegt am Schnittpunkt der A1, A2 und A45 und ist damit optimal als Verteilerstandort positioniert. ThermoSped bedient von Dortmund aus das gesamte Ruhrgebiet und das östliche Nordrhein-Westfalen mit Kühltransporten für Lebensmittel, Pharma und Blumen.
Dortmund ist der logistische Ankerpunkt des östlichen Ruhrgebiets: Der Dortmunder Großmarkt versorgt Wochenmärkte, Gastronomie und Einzelhandel der Region mit Obst, Gemüse und Feinkost, während die Zentrallager des Lebensmitteleinzelhandels rund um die Autobahnkreuze von A1, A2 und A45 täglich große Frisch- und Tiefkühlmengen umschlagen. Dazu kommen die Getränkewirtschaft mit Brauereitradition, das Messe- und Veranstaltungsgeschäft rund um die Westfalenhallen sowie Kliniken und Apotheken, die auf GDP-konforme Belieferung mit zertifizierten Partnern angewiesen sind.
Der Rhythmus dieser Relation wird vom Handel vorgegeben: Großmarkt und Zentrallager nehmen Ware bevorzugt nachts und am frühen Morgen an. Deshalb ist der Nachtsprung über die A2 der Standardablauf – Beladung in Berlin am Abend, Zustellung in Dortmund vor Beginn des Berufsverkehrs. Das Kühlaggregat arbeitet unabhängig vom Fahrbetrieb, sodass auch stockender Verkehr am Kamener Kreuz die Solltemperatur nicht berührt. An den Rampen der Handelslager gelten strikte Slot-Zeiten und Temperatur-Eingangskontrollen; das Datenlogger-Protokoll dient dabei als Nachweis der geschlossenen Kühlkette. Mehrkammer-Fahrzeuge erlauben es, Frischware und Tiefkühlkost in einer Tour zu kombinieren.
Großmärkte arbeiten nachts: Die Anlieferung erfolgt typischerweise in den frühen Morgenstunden, bevor der Handel dort einkauft. Wir fahren Dortmund deshalb bevorzugt im Nachtsprung ab Berlin – Beladung am Abend, Zustellung vor dem Berufsverkehr – mit durchgehend geschlossener und dokumentierter Kühlkette.
Handelslager messen beim Wareneingang die Kerntemperatur beziehungsweise Laderaumtemperatur und können Ware außerhalb des Sollbereichs zurückweisen. Unsere Fahrzeuge sind vorgekühlt, halten den Sollwert konstant, und das Datenlogger-Protokoll belegt den Verlauf der gesamten Fahrt – damit ist die Annahme in der Regel eine Formsache.
Ja, Mehrkammer-Fahrzeuge mit Trennwandtechnik führen zwei Temperaturzonen gleichzeitig – etwa gekühlte Frischware und Tiefkühlware bei minus 18 Grad Celsius. Beide Zonen werden separat geregelt und dokumentiert. Das ist besonders für Empfänger praktisch, die beide Sortimente am selben Wareneingang annehmen.