
Der Transport von Tiefkühlkost erfordert eine durchgängige Temperatur von mindestens minus 18 Grad Celsius. Bereits kurze Temperaturanstiege können zu Qualitätsverlusten und Gefrierbrand führen. ThermoSped organisiert Tiefkühltransporte über GDP-konforme Partner mit leistungsstarken Kühlaggregaten und lückenloser Temperaturüberwachung.
Die Tiefkühlkost-Logistik stellt besondere Anforderungen an Fahrzeugtechnik und Prozesssicherheit. Die EU-Tiefkühlrichtlinie 89/108/EWG schreibt eine durchgängige Temperatur von minus 18 Grad Celsius oder kälter vor. Die Be- und Entladung muss in minimaler Zeit erfolgen, um Temperaturanstiege zu vermeiden. Moderne Tiefkühlfahrzeuge verfügen über Seitentüren und Trennwände, die den Temperaturverlust beim Öffnen minimieren.
Unsere Partner setzen auf Tiefkühlfahrzeuge der neuesten Generation mit Kühlaggregaten, die auch bei Außentemperaturen von über 35 Grad Celsius zuverlässig minus 25 Grad Celsius erreichen. Die GPS-Temperaturüberwachung meldet Abweichungen in Echtzeit.
Bei minus 18 Grad Celsius kommt der mikrobielle und enzymatische Verderb praktisch zum Stillstand – deshalb ist dieser Wert in der EU-Tiefkühlrichtlinie 89/108/EWG als Mindesttemperatur festgeschrieben. Kurzzeitige Anstiege beim Umschlag sind eng begrenzt tolerierbar, dürfen aber nie zum Antauen führen. Jeder Antau- und Wiedergefrierzyklus bildet größere Eiskristalle, zerstört die Zellstruktur und führt zu Gefrierbrand, Farbveränderung und Texturverlust. Anders als bei Kühlware ist ein einmal aufgetautes Tiefkühlprodukt nicht wiederherstellbar.
| Produktgruppe | Transporttemperatur |
|---|---|
| TK-Lebensmittel allgemein | −18 °C oder kälter |
| Speiseeis | −20 bis −25 °C |
| TK-Fisch und -Fleisch | −18 °C oder kälter |
Tiefkühllogistik ist stark taktgetrieben. Häufige Ladungen reichen von palettierter Industrieware zwischen Produktion und Tiefkühllager bis zur Filialbelieferung des Handels. Entscheidend ist die Minimierung der Umschlagzeit: Jede geöffnete Tür ist ein Wärmeeintrag. Deshalb arbeiten unsere Partner mit schnell schließenden Systemen, Streifenvorhängen und – bei gemischten Touren – mit Multi-Temperatur-Aufbauten, die TK- und Kühlzonen sauber trennen.
Ein Tiefkühlaufbau muss vor der Beladung auf Solltemperatur heruntergekühlt sein. Wird Ware in einen nicht vorgekühlten Laderaum geladen, verliert die Sendung sofort Kältereserve. Die Vorkühlung ist damit einer der wichtigsten und zugleich am häufigsten unterschätzten Schritte der Tiefkühlkette.
Nach Ihrer Anfrage definieren wir Solltemperatur, Umschlagpunkte und Zeitfenster. Im Raum Berlin sind taggleiche und Over-Night-Zustellungen üblich, deutschlandweit in der Regel 24 bis 48 Stunden – durchgehend tiefgekühlt und dokumentiert. Einen Überblick über Transportarten bietet unsere Seite Leistungen.
Durchgängig bei minus 18 Grad Celsius oder kälter, wie in der EU-Tiefkühlrichtlinie 89/108/EWG vorgeschrieben. Speiseeis wird meist bei minus 20 bis minus 25 Grad Celsius befördert. Kurzzeitige Anstiege beim Umschlag sind eng begrenzt und dürfen nicht zum Antauen führen.
Jeder Antau- und Wiedergefrierzyklus bildet größere Eiskristalle, die die Zellstruktur zerstören. Die Folge sind Gefrierbrand, Farb- und Texturverlust. Anders als bei Kühlware lässt sich aufgetaute Tiefkühlware nicht wieder in den Ausgangszustand bringen.
Durch vorgekühlte Laderäume, kurze Umschlagzeiten, schnell schließende Systeme und Streifenvorhänge. Bei gemischten Touren trennen Multi-Temperatur-Aufbauten die Tiefkühl- von den Kühlzonen, sodass keine Zone aus dem Sollbereich läuft.
Ja. Tiefkühlsendungen werden mit Temperaturaufzeichnung überwacht und dokumentiert. So ist die durchgehende Einhaltung von minus 18 Grad Celsius nachweisbar – wichtig gegenüber Handel und im Reklamationsfall.
Nein. ThermoSped ist eine Kühlspedition und organisiert Tiefkühltransporte ausschließlich mit GDP-konformen Partnern und deren ATP/FRC-konformen Tiefkühlfahrzeugen. Wir bringen Branchenwissen, Disposition und Dokumentation ein.