
Bremen ist ein bedeutender Fischereihafen und Standort der Lebensmittelindustrie in Nordwestdeutschland. Die Verarbeitung von Fisch, Meeresfrüchten und Tiefkühlprodukten erfordert lückenlose Kühlketten vom Hafen bis zum Endkunden.
Der Bremer Hafen und das nahegelegene Bremerhaven sind bedeutende Umschlagplätze für temperaturempfindliche Seefracht. Die ansässige Fischindustrie und Tiefkühlkost-Hersteller benötigen zuverlässige Kühllogistik. ThermoSped bedient von Bremen aus Norddeutschland und die Nordsee-Häfen mit temperaturüberwachten Transporten. Für die internationale Seefrachtanbindung greifen wir auf spezialisierte Partner innerhalb der Logisticoo-Gruppe zurück.
Bremen und das benachbarte Bremerhaven bilden gemeinsam eines der wichtigsten Zentren der deutschen Fisch- und Tiefkühlwirtschaft. In Bremerhaven werden Fisch und Meeresfrüchte angelandet, verarbeitet und tiefgefroren, während Bremer Betriebe Convenience- und TK-Produkte für den nationalen Handel herstellen. Der Großmarkt Bremen versorgt den Nordwesten mit Obst, Gemüse und Feinkost, und über die Häfen kommen temperaturempfindliche Importwaren an, die zeitnah ins Binnenland verteilt werden müssen. Ergänzt wird das Profil durch Molkereien und Fleischverarbeiter im niedersächsischen Umland.
Auf der Strecke über A2, A7 und A27 fahren wir Bremen sowohl im Tagesverkehr als auch im Nachtsprung an. Besonderheit dieser Relation ist der hohe Tiefkühlanteil: FRC-zertifizierte Fahrzeuge und eine konsequente Vorkühlung des Laderaums sind Standard, denn bei minus 18 Grad Celsius verzeiht die Kühlkette keine Nachlässigkeit bei Beladung und Übergabe. Kühlhäuser und Verarbeitungsbetriebe im Raum Bremen arbeiten mit festen Anliefer-Slots, die wir bei der Disposition einplanen. Beim Nachlauf von Import-Frischware zählt Geschwindigkeit: Je kürzer die Zeit zwischen Hafenumschlag und Empfänger, desto länger die verbleibende Haltbarkeit im Regal – der Datenlogger belegt dabei jede Etappe.
In FRC-zertifizierten Fahrzeugen bei konstant minus 18 Grad Celsius, mit vorgekühltem Laderaum und lückenloser Datenlogger-Aufzeichnung von der Beladung am Kühlhaus bis zur Übergabe. Die Anliefer-Slots der Kühlhäuser und Verarbeitungsbetriebe planen wir fest in die Tour ein, damit keine Standzeiten mit offener Tür entstehen.
Ja, wir fahren temperaturgeführte Nachläufe für Obst, Gemüse, Fisch und andere Importwaren aus dem Hafenumschlag ins Binnenland. Entscheidend ist hier die schnelle Verteilung nach der Ankunft, denn jede eingesparte Stunde verlängert die Resthaltbarkeit. Der Temperaturverlauf wird für jede Etappe dokumentiert.
Frischfisch verlangt eine sehr enge Temperaturführung knapp über dem Gefrierpunkt, deutlich strenger als übliche Kühlware. Wir stellen die Solltemperatur entsprechend der Vorgabe des Versenders ein, kühlen den Laderaum vor und überwachen den Verlauf per Datenlogger – so bleibt die Qualität bis zur Übergabe erhalten.